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Lange Osterwanderung am Ende. Mælefjell. Heute sind wir vom Schießstand in Aarhus angereist. Die Traktorstraße von dort hinauf ist steil. 200 Höhenmeter pro km. Kurve um Kurve bergauf. Erster Halt am Århusnuten mit toller Aussicht auf das Industriegebiet unten im Ort, Richtung Lifjell und Skorve. Weiter hinauf zum Strandfjellet. Hier habe ich einen Blick auf die Skorve-Seite, die absolut fantastisch ist. Ich überlege, ob ich im Sommer hier zelten soll. Weiter oben am Hang in Richtung Såta. Die markante Rinne, die man von Brøløs aus so schön sehen kann. Wir sahen uns Doktorhytta an (etwa auf halber Strecke durch den Mælefjelltunnel), wo wir eine Pause einlegten. Auf dem Gipfel der Såta (1154 m ü. d. M.) herrschten -7 Grad und ein heftiger Sturm (mindestens 30 m/s). Weiter ging es in Richtung Langtjønnane und auf den Gipfel der dortigen Rinne (1282 m ü. d. M.). Wir wanderten hinunter nach Rustjønnan und die Rinne hinauf zum Dorf. Unglaublich schön. Was für eine Gegend. Ist dies das schönste Wandergebiet in der Gemeinde? Die Tour von 5,5 Stunden über 21 km und mit einem Höhengewinn von über 1500 Metern (hügeliges Terrain) war absolut maximal. Der Schnee hat sehr gut getragen. Ich freue mich schon auf den Sommer. Dann bin ich wieder hier ... mit Zelt. Magische Aussichten bis hin zum Gaustatoppen, Vindeggen, Brattefjell, Hestenutan, Nornibba und dem gesamten Skorvekamm dahinter.
Hans Inge Hagen